Der Neubeginn 1945 bis zur Wende 1989
194513. Februar Bombardement Dresdens, Vereinsheim und Archiv des Schwerhörigenbundes sowie Schule zerstört, nach Kriegsende Bünde der Schwerhörigen und Ertaubten in den Gauen von Besatzungsmächten verboten
1950Aufbau der "Gotteshütte" am Oberen Kreuzweg durch Pfarrer Ehrlichs Initiative, Schwerhörige können erstmals wieder als Gruppe betreut werden
1957Gründung des Allgemeinen Deutschen Gehörlosenverbandes der DDR, Schwerhörige ohne eigenen Verband
1961Nach Beschluss auf dem 2. Kongress des ADGV können auch Schwerhörige Mitglied dieses Verbandes werden, Organisation in eigenständigen Schwerhörigengruppen
1964-1991Gemeinsame Nutzung des Klubhauses "Bruno Schliebenow" durch Gehörlose und Schwerhörige
1972Umbenennung des ADGV in "Gehörlosen- und Schwerhörigenverband der DDR" (GSV)
1979
Fragebogenaktion unter den schwerhörigen Mitgliedern führt zur Gründung der Interessengruppen Handarbeiten, Kegeln, Wandern und Museumsbesuche, Frauengruppe
1986249 Mitglieder, davon 16% berufstätig